Synit ADProxy
Upgrade auf v0.0.3
Migrationsschritte für Synit ADProxy v0.0.3: entfernte dev-Konfiguration, verpflichtende Authentifizierung, lokale Plain-HTTP-Grenze und direktes TLS mit optionaler Zertifikatskette.
Upgrade auf v0.0.3
Synit ADProxy v0.0.3 ersetzt den globalen Entwicklungsmodus durch einzelne, klar begrenzte Sicherheitsoptionen. Prüfen und validieren Sie jede HCL-Datei vor dem Rollout.
Entfernte Blöcke und Felder
Diese Konfiguration wird nicht mehr akzeptiert:
dev {
insecure = true
}
tls {
cert_file = "/etc/adproxy/tls/server.crt"
key_file = "/etc/adproxy/tls/server.key"
client_ca_file = "/etc/adproxy/tls/client-ca.crt"
}
Auch server.allow_anonymous ist entfernt. Der Loader bricht bei diesen alten Optionen mit einem Migrationshinweis ab.
Authentifizierung ist immer erforderlich
adproxy-server startet nur mit server.auth_token oder mindestens einem benannten server.auth_token Block. Anonyme API-Zugriffe sind nicht mehr möglich. Nur der Readiness-Endpunkt /readyz bleibt ohne Authentifizierung erreichbar.
Nutzen Sie für benannte Clients bevorzugt secret_ref:
server {
listen_addr = "127.0.0.1:8765"
auth_token "workflow-reader" {
secret_ref = "env:ADPROXY_API_READ_TOKEN"
access = "read-only"
}
}
Plain HTTP bleibt lokal
Ohne server.tls muss server.listen_addr auf localhost oder eine Loopback-IP zeigen. Für andere Bind-Adressen konfigurieren Sie HTTPS direkt:
server {
listen_addr = "0.0.0.0:8765"
tls {
cert_file = "/etc/adproxy/tls/server.crt"
key_file = "/etc/adproxy/tls/server.key"
chain_file = "/etc/adproxy/tls/intermediate-chain.crt" # optional
}
auth_token "workflow-writer" {
secret_ref = "env:ADPROXY_API_WRITE_TOKEN"
access = "read-write"
}
}
chain_file enthält PEM-kodierte Zwischenzertifikate. Zertifikat, Key und Chain werden beim Start geladen. Nach einer Zertifikatsrotation muss der Service neu gestartet werden. Client-Zertifikat-Authentifizierung ist nicht implementiert; HTTP-Tokens bleiben Pflicht.
LDAPS-Prüfung gezielt steuern
Die normale LDAPS-Zertifikatsprüfung bleibt aktiv. Eine interne CA und ein abweichender Zertifikatsname werden weiterhin explizit konfiguriert:
directory {
tls {
ca_file = "/etc/adproxy/tls/ad-ca.pem"
server_name = "dc1.example.test"
}
}
Wenn eine kontrollierte Ausnahme nötig ist, kann directory.tls.insecure_skip_verify = true unabhängig von einem Entwicklungsmodus gesetzt werden. ADProxy protokolliert beim Start eine Warnung. Die Ausnahme sollte zeitlich begrenzt und im Betriebsprozess dokumentiert sein.
Vor dem Rollout prüfen
- Alle
devund Top-Level-tlsBlöcke entfernen. server.allow_anonymousentfernen und mindestens ein HTTP-Token konfigurieren.- Nicht lokale Listener mit
server.tlsabsichern. - Optionale Zwischenzertifikate über
server.tls.chain_filebereitstellen. - LDAPS-Ausnahmen ausschließlich über
directory.tls.insecure_skip_verifysetzen. adproxy-server validate-config -config <pfad>ausführen.
Die vollständigen Felder stehen in der Konfigurationsreferenz. Änderungen für den separaten MCP-Prozess stehen im AD MCP Upgrade auf v0.0.3.