Synit WAF
Einführung
Synit WAF verständlich erklärt: Schutzschicht, Audit Mode, Einsatzfelder, Managed Service, Self-Hosted-Betrieb und Vorbereitung für den ersten Rollout.
Einführung
Synit WAF ist eine vorgelagerte Schutzschicht für Websites, APIs, Kundenportale, GraphQL-Schnittstellen und LLM-Endpunkte. Sie prüft eingehenden Traffic, reduziert Bot- und Scanner-Last und gibt Teams einen kontrollierten Weg von Sichtbarkeit zu aktivem Blocking.
Der wichtigste Unterschied zu vielen Einzelmaßnahmen: Synit WAF ist tenant-fähig. Eine Plattform kann viele Domains, Wildcards, Kundenumgebungen oder interne Dienste über wiederverwendbare Profile schützen.
Was Ihr Team dadurch gewinnt
- Zentrale Schutzschicht vor produktiven Websites, APIs, Portalen und LLM-Endpunkten.
- Wiederverwendbare Profile pro Domain, Tenant oder Wildcard.
- Audit Mode vor Blocking, damit False Positives sichtbar werden.
- Bessere Governance für SaaS, Portale, APIs und Multi-Domain-Umgebungen.
- Managed Service oder Self-Hosted, wenn Traffic und Logs im eigenen Umfeld bleiben sollen.
Wo Synit WAF typischerweise eingesetzt wird
Websites und Portale
Schutz vor häufigen Webangriffen, Scanner-Pfaden, auffälligen Methoden und unnötiger Backend-Last.
APIs und GraphQL
Rate Limits, Token-Prüfungen, Methoden- und Payload-Kontrollen sowie Schutz vor GraphQL-Introspection, zu tiefen Queries oder großen Batch-Anfragen.
SaaS und Multi-Tenant-Plattformen
Viele Kundendomains oder Wildcards mit getrennten Profilen verwalten, ohne pro Kunde eine eigene Schutzarchitektur aufzubauen.
LLM- und AI-Endpunkte
Prompt-Injection- und Prompt-Extraction-Muster erkennen, bevor Anfragen interne AI-Services, Modell-Gateways oder Chat-Endpunkte erreichen.
Zwei Betriebsmodelle
Verfügbarkeit und Produktzugang
Synit WAF ist als Container-basierte technische Laufzeit geplant. Für Evaluation, Laborumgebungen und kleine Piloten ist eine freie Container-Variante vorgesehen. Die konkrete Registry-URL, Funktionsgrenzen und Lizenzbedingungen werden in den Zugangshinweisen dokumentiert, sobald der öffentliche Lieferweg final ist.
Für produktive Umgebungen gibt es zwei Wege: synit.io kann die WAF als Managed Service betreiben, oder Ihr Team betreibt Synit WAF selbst mit abgestimmtem Handoff, Support und Betriebsverantwortung.
Managed Service
synit.io betreibt die WAF-Schicht. Ihr Team liefert Domains, Upstream-Ziele, Testfenster und fachliche Freigaben. Synit.io übernimmt Betrieb, Updates, Profilabstimmung und Übergabe.
Self-Hosted
Synit WAF läuft in Ihrer Infrastruktur. Das passt für Private Cloud, On-Prem, regulierte Umgebungen und Teams mit eigener Plattformverantwortung. Synit.io stellt ein kundenbezogenes Handoff-Paket bereit.
Sinnvoller Start für den ersten Rollout
- Eine risikoarme Domain, API oder Portalstrecke auswählen.
- Mit
audit_mode: truestarten. - Logs, Metriken und mögliche False Positives prüfen.
- Profil und enge Ausnahmen abstimmen.
- Blocking gezielt für einzelne Domains, Pfade oder Tenants aktivieren.
- Weitere Domains oder Kundenumgebungen ergänzen.
Was vor dem Start geklärt sein sollte
Für Managed Service:
- Domainliste und DNS-Zugriff
- Upstream-Ziele oder Zielsysteme
- Ansprechpartner für Tests und Freigabe
- gewünschtes Go-live-Fenster
Für freie Evaluation und Self-Hosted:
- Docker, Kubernetes, Docker Swarm oder abgestimmte Laufzeitumgebung
- Netzwerkpfad von Synit WAF zu den Upstream-Anwendungen
- Secret-Ablage für Produktzugangsdaten, falls die gewählte Edition sie benötigt
- Monitoring- und Log-Ziel
- Testdomain oder Hostname, der ohne Risiko geprüft werden kann
Synit WAF sollte erst nach Testlauf, Logprüfung und Tuning vor produktiven Traffic geschaltet werden. Ohne Prüfung in einer passenden Test- oder Pilotumgebung gibt synit.io keine Zusicherung, dass Regeln, Profile oder Blocking-Entscheidungen für konkrete Produktionspfade geeignet sind.